Frische Kräuter aus unserem Anbau

Sie lieben die gesunde und geschmackvolle Frische von Kräutern und wollten schon immer gern etwas mehr über die Welt der frischen Kräuter wissen? Dann möchten wir Ihnen hier einige der aromatischsten und beliebtesten Kräuter präsentieren und neben den bereitgestellten Informationen auch ein paar Inspirationen für Ihre Küche daheim mitgeben.

Frische Kräuter geben Lieblingsgerichten das kulinarische Extra. Ob Sie eine Marinade herstellen möchten, ein Salatdressing oder frische Kräuter in Ihrem Salat wünschen, wir haben für Sie genau die passenden Kräuter. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was zu welchem Gericht passt, beraten wir Sie natürlich gerne mit unserem Fachwissen. Wenn Sie Rezeptvorschläge suchen, empfehlen wir Ihnen unser Kochbuch „Green Cuisine“ mit vielen neuen Ideen.

Unsere frischen Kräuter sind ideal für

  • Fleischgerichte
  • Fischgerichte
  • Salate
  • Dressings & Marinaden
  • Cocktails und vieles mehr!

Frische Kräuter in der erntefreien Zeit

In der erntefreien Zeit decken wir Ihren Bedarf an Petersilie, Schnittlauch, Dill und Co. mit Zukauf bei QS-GAP-zertifizierten und uns persönlich bekannten Unternehmen aus Spanien, Zypern, Italien, Israel und Kenia. Dank Global GAP sind auch diese Lieferungen bis zur Anbaufläche rückverfolgbar. Unsere Partnerfirmen besuchen wir regelmäßig und stehen täglich mit Ihnen im Austausch, um regelmäßig besser zu werden.

Schnittlauch ganzjährig aus deutschen Landen

Wir sind stolz darauf Ihnen deutschen Schnittlauch ganzjährig und regional produziert anbieten zu können. Im Winter bauen wir ihn in unseren Gewächshäusern an. Dazu werden die Schnittlauch-Bulben im November geerntet und in eine Art Schönheitsschlaf gelegt. Unser „Winter-Schnittlauch“ ist zart und etwas heller in seiner Farbe, dennoch reich an Vitaminen und Geschmack. So müssen Sie auch in den Wintermonaten nicht auf den regionalen frischen Genuss verzichten!

Hier finden Sie auch unseren Produktkalender.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen!

Liebstöckel

Liebstöckel ist ein winterhartes, mehrjähriges Staudengewächs, das bis zu 50 cm hoch wachsen kann. Seine frischen, dunkelgrünen und glänzenden Blätter sind stark gezackt und eingeschnitten. Sie behalten auch bei längerer Kochzeit ihre Würze.

Der aromatische, süßlich-bittere Geschmack erinnert stark an Maggigewürz, was dem Liebstöckel dem Beinamen "Maggikraut" gab und viel über seine Einsatzgebiete verrät: (klare) Suppen, Eintöpfe, Soßen, Braten (insbesondere Hammel und Rind), Geflügel und Gemüse. Wer auf Salz und Brühwürfel verzichten möchte, kann sie weitestgehend durch Liebstöckel ersetzen.

Ernte:
Von April bis Oktober: Ernte im Gewächshaus und Tunnel; von Oktober bis April: Import aus Israel

Basilikum

Muss noch nachgereicht werden.

Ernte:
Muss noch nachgereicht werden.

Schnittlauch

Die mittel- bis dunkelgrünen Röhren des Schnittlauchs wachsen in Büscheln und erreichen eine Länge bis zu 45 cm. Sein Geschmack ist mild-lauchig mit einer frischen Zwiebelnote. In feinen Röllchen ist Schnittlauch ein immergrüner Klassiker in Salaten, Quark, Brotaufstrichen, Suppen und in Eierspeisen.

Geschnitten oder als ganze Röhre ist er eine schnelle und einfache Dekoration. Zudem ist auch Schnittlauch eine wichtige Zutat der Grünen Soße.

Ernte:
Von März bis Ende Oktober: Anbau im Freiland. Geschnitten werden dunkelgrüne Röhren mit einer Länge von 35–40 cm. Von November bis März: Kultur im Gewächshaus. Geschnitten werden mittelgrüne Röhren mit einer Länge von 20-30 cm.

Petersilie (kraus)

Die Büschel der krausen Petersilie werden 20 - 40 cm hoch. Durch ihre frische grüne Farbe und ihre gekräuselten Blättern sieht sie sehr ansprechend aus. Neben ihrer großen Haltbarkeit ist dies ein Grund, warum sie sich – klein gehackt oder am Stängel – so vortrefflich als Dekoration und zum Garnieren von Speisen eignet.

Aufgrund ihrer Vielseitigkeit ist sie das unbestrittene Würzkraut Nr. 1. Auch ihre fein gehackten Blätter und Stängel sind bestens für Suppen, Eintöpfe, Eierspeisen, Fleischfüllungen, Soßen, Marinaden oder auch als appetitliche Garnierung geeignet.

Ernte:
Von April bis Ende Oktober: Ernte im Freiland; von November bis März: Import aus Italien und Spanien.

Tipp:
Falls einer Suppe das I-Tüpfelchen fehlt: einfach mit gehackter Petersilie abschmecken!

Petersilie (glatt)

Glatte Petersilie wächst in kleinen Büscheln. Ihre glatten Blätter haben eine frische grüne Farbe und sind viel verzahnt. Das wohlschmeckende Aroma dieser Gewürzpflanze ist noch ausdrucksvoller als das ihrer krausen Schwester. Da ihr intensiverer Geschmack insgesamt milder ausfällt, findet glatte Petersilie nicht nur als Salatzutat wie im griechischen Salat, sondern auch als Salat selbst Verwendung, z. B. als libanesischer Tabouleh.

Die fein gehackten Blätter und Stängel sind bestens für Suppen, Eintöpfe, Eierspeisen, Fleischfüllungen, Soßen, Marinaden oder auch als appetitliche Garnierung geeignet.

Ernte:
Von April bis Ende Oktober: Ernte im Freiland wird in einer Höhe von 20 - 30 cm geschnitten; von Ende Oktober bis April: Import aus Italien und Spanien.

Dill

Dill ist ein Doldengewächs mit gelben Blüten und sehr fein gefiederten Blättern, die in fadenförmigen Spitzen enden. Er hat eine frische grüne bis blaugrüne Farbe und wird zwischen 20 – 40 cm hoch.

Sein stark duftendes ätherisches Öl gibt Dillblättern und -samen ein angenehmes, frisch-würziges Aroma mit leicht süßlichem Geschmack. Sein Beiname "Gurkenkraut" verrät eins seiner Hauptanwendungsgebiete: Gurkengerichte, aber auch eingelegte Gurken werden mit Dill besonders aromatisch. Doch gehört er auch zu allen Fischgerichten, zu Salaten, Quark- und Frischkäsegerichten, Kräutersoßen und Kräuterdips.

Ernte:
Von Mai bis Mitte Oktober: Ernte im Freiland; von Mitte Oktober bis Mai: Import aus Italien, Spanien und Ägypten.

Bohnenkraut

Bohnenkraut ist eine einjährige, krautige Pflanze, deren weiche Stängel mit vielen kleinen, lanzettförmigen Blättern besetzt sind. Sie ist grün bis blaugrün oder bei einigen Sorten auch dunkelgrün. Wie der Name schon verrät, verströmt das Kraut einen Duft nach frischen Bohnen, der auch geschmacklich trägt und gerade im Sommer den Geschmack der Hülsenfrüchte wesentlich unterstreicht – ganz gleich, ob es um sich Stangen- oder Buschbohnen handelt.

Damit es sich nach dem Kochen leichter entfernen lässt, wird es am am Stiel mitgekocht. Aber auch für eingelegte Bohnen ist es ein unerlässliches Gewürz.

Ernte:
Von Mitte Mai bis Oktober: Ernte im Gewächshaus, unter Tunnel und auf dem Feld; von Oktober bis Mitte Mai: Import aus Italien, Spanien und Ägypten.

Kerbel

Kerbel ist ein petersilienähnliches Kraut, das 20 - 40 cm hoch wird. An seinen dünnen Stängeln finden sich mehrfach gefiederte, hellgrüne Blätter, die angenehm duften. Kerbel mag gemäßigte Temperaturen, weswegen er bei großer Sommerhitze nur schwer verfügbar ist.

Sein feines, zartes, leicht süßliches Aroma erinnert an Anis und Fenchel und macht ihn zu einem wahren Tausendsassa: Frischer Kerbel lässt sich zu delikater Suppe verarbeiten. In Kombination mit anderen Kräutern wird er zur berühmten "Grünen Soße". Er eignet sich bestens für Dips auf Quark-, Joghurt- und Sahne-Basis, für Kräuterbutter, zum Würzen von Suppen, Salaten, Gemüse (insbesondere Spargel), aber auch Fleisch- und Fischgerichten sowie zum Garnieren von kalten Platten.

Ernte:
Frühes Frühjahr bis Spätherbst: Ernte im Freiland oder Tunnel; 
ab erstem Frost im Spätherbst bis frühes Frühjahr: Import aus Israel.

Koriander

Das uralte Gewürz- und Heilkraut wird 20 - 40 cm hoch. Seine Stängel tragen 1 - 4 cm lange und 
2 - 3 cm breite, kräftig grüne bis dunkelgrüne Blätter.

Koriander verfügt über einen intensiven Duft und kräftigen Eigengeschmack. Während in der asiatischen Küche die Verwendung der Blätter üblich ist, finden in Europa hauptsächlich die Samen Verwendung, z. B. für Backwaren wie Brot, Lebkuchen oder Spekulatius. Doch gibt er auch etlichen Fleisch- und Wurstwaren, Salaten, Suppen und Eintöpfen ihren charakteristischen Geschmack. Seinen eigenen behält Koriander auch beim Mitkochen.

Ernte:
Von April bis Oktober: Ernte im Freiland; von Oktober bis April: Import aus Israel.

Estragon

Estragon ist eine 25 - 40 cm hohe Pflanze mit krautigen, verzweigten Stängeln. Ihre hellgrünen Blätter sind länglich, fast lanzettförmig.

Sein ausgeprägter, leicht herb-bitterer Eigengeschmack macht das "königliche Würzkraut" sehr vielfältig in der Verwendung. Frischer Estragon passt bestens zu Wild, Rindfleisch, Geflügel und Fisch. Doch auch für Spargel, zum Einlegen von Gurken und zum Aufsetzen von Essig ist er optimal. Feinen Soßen verleiht er einen würzigen Pfiff.

Ernte:
Von April bis Oktober: Ernte unter Glas und Folientunnel; von Oktober bis April: Import aus Israel.

Sauerampfer

Sauerampfer wächst salatartig bis zu 40 cm hoch. Seine frischen grünen Blätter wachsen auf einem kurzen Stiel und sind 2 bis 4 cm breit, 10 bis 25 cm lang. Seinen Namen hat er nicht von Ungefähr, denn er schmeckt säuerlich-frisch, an Zitronen erinnernd.

Sauerampfer ist ein Hauptbestandteil der Frankfurter Grünen Soße, eignet sich aber auch für Salatsoßen, z. B. in einer Frühlingskräutermischung. Zudem bereichert er Dips, Quark und frische Brotbeläge mit seinem Geschmack. Gemischt mit Spinat oder Mangold, lässt sich Sauerampfer als Gemüse zubereiten. Auch wird er gerne für cremige Suppen verwendet.

Ernte:
Von März bis Oktober: Ernte im Gewächshaus oder unter Tunnel
; von Oktober bis März: Import aus Israel.

Majoran

Obwohl Majoran sehr gedrungen wächst und stark verästelt ist, kann das Kraut 20-50 cm hoch werden. Die Stängel sind mit kleinen ei- bis lanzettförmigen, filzig-behaarten Blättern besetzt. Von Juni bis September blüht der Majoran rötlich bis weißlich. Die Blüten sind hinter Deckblättern verborgenen.

Im Geschmack ähnelt er dem Thymian, gilt jedoch als delikater, duftender und lieblicher. Seine häufigste Verwendung findet der sehr würzige, aromatische Majoran in der Wurstverarbeitung, weswegen er auch Wurstkraut genannt wird. Doch passt er genauso vortrefflich zu Schweine-, Wild- und Geflügelbraten, Kartoffelgerichten aller Art (insbesondere Kartoffelsuppe), herbstlichen Suppen und Soßen, zu Hülsenfrüchten, Fisch und Eierspeisen. Wegen seines intensiven Aromas sollte es nur sparsam verwendet werden, kann aber problemlos mitgekocht werden, ohne es zu verlieren.

Ernte:
Von April bis Oktober: Anbau im Tunnel oder unter Glas; von Oktober bis April: Import aus Israel.

Thymian

Thymian ist ein kleiner immergrüner Halbstrauch, der 15-40 cm hoch werden kann. Er verfügt über kleine, ovale, dunkelgrüne Blätter, die stark duften.

Sein kräftig herzhafter, leicht herber Geschmack ähnelt dem des Majoran. Thymian wird sehr gern in der mediterranen Küche verwendet, da er bestens mit Knoblauch, Tomaten, Oliven und Wein harmoniert. Aber auch Fleischgerichten verleiht er einen besonderen Geschmack und nimmt ihnen gleichzeitig die Schwere. Daher empfiehlt er sich gerade für Fleisch- und Gemüsegerichte in der Grillsaison.

Ernte:
Von März bis Dezember: Ernte im Freiland und unter Tunnel
; von November bis März: Import aus Israel und Ägypten.

Oregano

Oregano wächst als 20 – 50 cm hohe Staude. An ihren rötlichen Stängeln wachsen ei- bis herzförmige, wenig behaarte Blätter. 
Von Juni bis September blühen die hellroten bis rot-violetten Doldenrispen.

Mit seinem angenehm würzigen Duft und herb-pfeffrigem Geschmack erinnert er an Thymian und selbstverständlich Majoran (der ja ein Oregano-Gewächs ist). Italiener lieben Oregano nicht nur auf der Pizza. Auch Pastagerichte und Spaghettisoßen sind ohne ihn undenkbar. Darüber hinaus verleiht er Tomaten-, Auberginen- und Zucchinisalaten, Fleischgerichten, Scampi, Suppen und Käsesoßen sein unverwechselbares Aroma. Doch passt Oregano auch bestens in die Tex-Mex-Küche, z. B. in ein zünftiges Chili con carne.

Ernte:
Von April bis Oktober: Ernte im Gewächshaus und unter Tunnel
; von Oktober bis April: Import aus Israel.

Tipp:
Olivenöl nimmt Oregano den bitteren Beigeschmack.

Rosmarin

Rosmarin wächst buschig und bis zu 40 cm hoch. 
Er verfügt über lange spitze Blätter, deren Ränder nach unten eingerollt sind, so dass sie fast wie Nadeln wirken. Die Blätter sind tiefgrün und fleischig. Bei Berührung verströmen sie einen intensiven, aromatischen Duft.

Der Geschmack des Rosmarin ist würzig-herb, leicht bitter. Er ist in erster Linie ein Gewürz der französischen und italienischen Küche, das Fleischgerichten (Wild, Hammel, Geflügel), Kartoffeln, Reis, Gemüse (besonders Tomaten), Eintöpfen, Suppen, Soßen und vielem mehr das gewisse geschmackliche Extra verleiht. Zum Würzen nimmt man ein Rosmarin-Zweiglein. Seine festen Blätter vertragen es, mitgekocht zu werden und er kann vor dem Servieren der Speise problemlos entfernt werden, damit die Nadeln nicht beim Essen stören.

Ernte:
Von Ende Mai bis Oktober: Anbau im Freiland; 
von November bis Mai: Import aus Italien, Spanien und Ägypten. Die Rosmarinstiele werden in einer Länge von 20 - 40 cm geschnitten.

Zitronenmelisse

Zitronenmelisse wächst stark buschig und erreicht eine Höhe bis zu 50 cm. Ihre weichen, feinen Blätter sind an den Rändern leicht verzahnt und laufen spitz zu. Beim Zerreiben entwickelt sie einen intensiven Zitronenduft.

Auch im Geschmack erinnern sie an die gelbe Südfrucht, mit einer angenehmen Würze. Daher findet sie als Zitronenersatz Einsatz, gerade in frischen sommerlichen Süßspeisen und Sorbets sowie in Erfrischungsgetränken, Bowle und Cocktails. Zitronenmelisse wird ausschließlich frisch verwendet und verleiht z. B. leichten Salaten, Butterbroten, Soßen, Suppen, Lamm-, Wild- und Fischgerichten, Omelettes und Quark eine leckere, frische Note.

Ernte:
Von Mai bis Oktober: Ernte im Gewächshaus und unter Folientunnel; von Oktober bis Mai: Import aus Israel.

Minze

Minze wächst buschig und bis zu 40 cm hoch. Ihre ovalen, gesägten Blätter sind von sehr kräftigem, frischen Grün und verströmen einen sehr angenehm aromatischen und frischen Duft.

Ihre ätherischen Öle verleihen der Minze nicht nur einen frischen Geschmack, sondern wirken auch erfrischend. In der Küche wird sie zu Lamm, Grillgemüse, Fisch, Süßspeisen, Sorbets und Obstsalaten verwendet. Als Getränk ist sie nicht nur als Tee eine Wohltat; sie schmeckt auch vortrefflich in Cocktails.

Ernte:
Von April bis Oktober: Anbau im Freiland
 mit einer Schnittlänge von 20 - 35 cm; von November bis April: Import aus Israel und Ägypten.

Tipp:
Minzeblätter sind sehr gut zur Dekoration von Süßspeisen und Cocktails geeignet.

Zitronenthymian

Der immergrüne Halbstrauch wächst in mehr oder weniger niederliegenden Zweigen und wird 10 - 30 Zentimeter hoch. Die lanzettförmigen Blätter des Zitronenthymian sind dunkelgrün und haben einen hellgelben Rand.

Wie sein Name verrät, vereint er die Würze des Thymian mit angenehm zitroniger Frische. Daher eignet er sich vortrefflich für alle Fischgerichte. Doch auch Geflügelgerichte, Lammbraten und mediterrane Gemüsegerichte bekommen durch ihn eine frische Würze.

Ernte:
Von April bis Oktober: Ernte unter Tunnel, im Freiland; von Oktober bis April: Import aus Israel.

Salbei

Salbei ist ein Halbstrauch, der 50-70 cm hoch wird. Seine weiß-wolligen Stängel tragen längliche und leicht spitz zulaufende, fleischige Blätter von 3-8 cm Länge und 1-4 cm Breite. Die beliebte Gewürz- und hoch potente Heilpflanze duftet und schmeckt kräftig, würzig-bitter und kampferartig.

Frischer Salbei ist ein geschätzter Geschmacksverfeinerer für Fleisch, insbesondere Hammel, Wild, Enten- und Gänsebraten, für Fischgerichte, Teigwaren (insbesondere Pasta), Soßen und Suppen. Auch für Schinken, Würste und Fleischfüllungen wird Salbei gern verwendet. Er entwickelt beim Kochen sein volles Aroma. Und als Tee ist er ein bewährtes Hausmittel bei Erkältungen und Atemwegsbeschwerden.

Ernte:
Von Mai bis Oktober: Anbau im Freiland; 
von November bis April: Import aus Israel und Ägypten. Salbei wird in einer Länge von 20 - 30 cm geschnitten.

Tipp:
In Butter gebraten ist er das Highlight für Aufläufe und Pastasoßen!

Lorbeer

Lorbeer ist ein Laubgehölz, das als immergrüner Strauch oder Baum wächst. Seine ledrigen, auf der Oberseite glänzenden Blätter sind aromatisch duftend. Die bekannten blauschwarzen Lorbeeren gehen aus kleinen grün-gelben Blütendolden hervor. Neben dem klassischen Lorbeer gibt es viele Varianten wie den Indischen, Indonesischen und Kalifornischen Lorbeer. Diese werden jedoch fast ausschließlich in ihrem Herkunftsland genutzt und haben geschmacklich kaum Ähnlichkeit mit der uns bekannten Art.

Die stark würzigen Blätter und Beeren werden nach dem Kochen immer aus dem Gericht entfernt. Lorbeerblätter sind die Seele aller würzigen Sude und Sülzen. Sie passen bestens zu Wildgerichten, Geflügel und Fisch. Aus der französischen Küche ist der "Laurel" nicht wegzudenken. Und auch zum Einlegen von sauren Gurken und Heringen und für das Ansetzen von Essig eignet sich Lorbeer bestens.

Ernte:
Von April bis Oktober: aus heimischem Anbau.